Der Gemeindeverband Pliezhausen/Walddorfhäslach ist der Überzeugung, dass der Verkehr auf der B 27 mit derzeit 50.000 Fahrzeugeinheiten (in der Spitzenlast mehr als 70.000 Fahrzeuge) nicht nur durch die Umfahrung Orschel-Hagen Süd, vormals Dietwegtrasse, einen deutlichen Zuwachs erhalten wird. Auch wird der Schindhautunnel in Tübingen die Durchlässigkeit der B27 im Stadtbereich Tübingens deutlich erhöhen.

Die betroffene Zone der B27 auf Höhe von Pliezhausen und Walddorfhäslach unterliegt aktuell den Emissionsrichtlinien aus den 1970er Jahren, der Bauzeit der B 27. Nach den letzten Messungen und Berechnungen liegen die Werte nur knapp unter den Maximalgrenzwerten für Tag bzw. Nacht nach der 16. BImSchV. 
Damit unsere Gemeinde auch weiterhin attraktiv und lebenswert bleibt, müssen wir jetzt Maßnahmen einleiten, um der Steigerung der zusätzlichen (Lärm-) und Emissionen-Belastung vorzubeugen.

Solche Maßnahmen könnten sein:

  • Geschwindigkeitsbegrenzung auf 100 km/h mit Überwachung, genügend Beispiele sind im Bundesfernstrassennetz vorhanden
  • Lärmreduzierende Wände = aktive Lärmdämmung: insbesondere dort, wo der Fahrstreifen bergauf von Tübingen kommend ca. 1,60 m und mehr über der Gegenspur liegt (Hochlage) und der bestehende Lärmschutzwall dort eine Wirkung nur für die Bergabspur Richtung Tübingen hat.
  • Zusätzlich die Erhöhung des bestehenden Lärmschutzwalls mindestens auf die ursprüngliche Höhe, da dieser sich massiv abgesenkt hat und 
  • Die Einbringung von Flüsterasphalt beim nächsten Austausch des Fahrbahnbelages im Bereich der Nordraumgemeinden.

Der CDU-Gemeindeverband war schon in der Vergangenheit sehr aktiv:

  • Austausch mit Christof Dold, dem Bürgermeister von Pliezhausen
  • Austausch mit Silke Höflinger, der Bürgermeisterin von Walddorfhäslach
  • Austausch und Emailverkehr mit Michael Donth;
    seit 2013 direkt gewählter Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises Reutlingen, dort Mitglied des Verkehrsausschusses
  • Antrag des CDU-Gemeindeverbandes Pliezhausen/Walddorfhäslach zum
    Kreisparteitag 06.1019 – Maßnahmen zur Lärmreduzierung an der B27
  • Austausch mit der BI „Lärmschutz jetzt“

Für die nächsten Schritte wurde zusätzlich für 2020 ein Arbeitskreis gegründet

  • Im Frühjahr/Sommer dieses Jahres wird lt. Aussage des RP Tübingens eine Verkehrszählung stattfinden, um die danach ermittelten Verhältnisse in eine neue Lärmhochrechnung einzubringen
  • Austausch und Zusammenarbeit mit der
    BI „Lärmschutz jetzt“
  • weitere Einbindung von Herrn Donth und sonstigen politischen Möglichkeiten
  • öffentliche Veranstaltungen

Der Arbeitskreis wird Sie über die aktuellen Themen informieren!


 Weitergehende Infos: https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/StB/laermschutz.html


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